Klassische Massage

Bei der klassischen Massage werden mit den Händen Druck- und Zugreize auf Gewebe und Muskeln ausgeübt. Die Berührungen haben zum einen eine direkte körperliche Wirkung, in dem sie verkrampfte Muskulatur dehnen und entspannen die lokale Durchblutung steigern und den Zellstoffwechsel anregen.

Dadurch werden auch Schmerzen, die durch Verspannungen entstehen, beseitigt. Zum anderen übt die Massage einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung und die Verdauung aus und fördert so die Entspannung und das Wohlbefinden.

 Manualtherapie

Was ist Manualtherapie?

In der Manualtherapie wird die Ursache einer Bewegungsstörung in einer umfassenden Untersuchung eruiert. Dies bildet dann die Grundlage für die Behandlung, bei der neben den üblichen physiotherapeutischen Massnahmen sowohl spezifische Gelenkstechniken an den Extremitäten und der Wirbelsäule als auch medizinische Trainingstherapie eingesetzt werden.

Eine der grossen Stärken der Manualtherapie ist die umfassende Untersuchung. Der Therapeut beurteilt die Problematik und stellt Hypothesen auf, was die Ursache der Störung darstellen könnte. Anschliessend wird zusammen mit dem Patienten ein gemeinsames Behandlungsziel erarbeitet.

Anwendungsmöglichkeiten

Die häufigsten Beschwerden betreffen die Wirbelsäule, aber auch die Gelenke, Muskeln und Nervengewebe der Extremitäten werden erfolgreich manualtherapeutisch behandelt. Ein weiteres grosses Behandlungsgebiet stellt die postoperative Rehabilitation dar.

Dry Needling

Was ist ein myofaszialer Triggerpunkt?

Ein Triggerpunkt ist ein übererregbarer Punkt innerhalb eines verspannten Skelettmuskels, der assoziiert mit einem überempfindlichen, verspannten Muskelfaserbündel (sog. Hartspannstrang) auftritt. Der Punkt ist druckschmerzhaft und kann charakteristische Phänomene wie Schmerzen und Überempfindlichkeiten in der Übertragungszone (sog. referred pain), motorische Fehlfunktionen und autonome Störungen auslösen. Triggerpunkte stören oder verhindern die normale Muskelfunktion.

Wie entsteht ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte entstehen vor allem durch Über- oder Fehlbelastungen des Muskels, dessen Fasern sich dauerhaft verkrampfen und verkürzen können.

Was genau ist Dry Needling?

«Dry Needling» ist eine wirksame Ergänzung zur manuellen Triggerpunkt-Therapie. Hierbei wird mit einer dünnen Nadel ohne Medikament (deshalb der Name dry = trocken) ganz präzise in den Triggerpunkt gestochen, welcher für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist.

Dabei entsteht eine Muskelzuckung. Als Folge löst sich die Verkrampfungen, die lokale Durchblutungssituation verbessert sich und die lokalen Entzündungsreaktionen gehen zurück. Diese Technik wird von einem speziell ausgebildeten Physiotherapeuten ausgeübt.

Anwendungsmöglichkeiten

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Ansatztendopathien
  • Narbenschmerzen

Im Übrigen bei allen Schmerzen und Funktionseinschränkungen, bei denen Muskeln beteiligt sind und sich entsprechende schmerzhafte Stellen im Muskel und in ihn umgebende Faszien befinden.

Functional Training

Was ist Functional Training?

In der Medizinischen Trainingstherapie MTT wird mittels Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeits- und Koordinationstraining gezielt der Bewegungsapparat sowie das Herz-Kreislaufsystem trainiert. MTT ist aber kein Fitnesstraining im herkömmlichen Sinne, sondern eine Trainingsform, bei welcher der medizinische Aspekt im Vordergrund steht. Kenntnisse aus der Trainings- und Bewegungslehre werden mit Erkenntnissen der Krankheitslehre verbunden. Regelmässige MTT unterstützt Rehabilitationsprozesse und verbessert ungenügende Körperfunktionen.

Funktionelles Training ist ein Bestandteil der Medizinischen Trainingstherapie und stellt eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform dar. Sie beinhaltet komplexe Bewegungsabläufe, die mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen

Anwendungsmöglichkeit

MTT ist eine wichtige Zusatzbehandlung im Rahmen der Physiotherapie und der Manualtherapie. Sie nimmt einen wichtigen Platz in der Rehabilitationsphase der PatientInnen ein. Manchmal ist es nötig, dass sie nach erfolgreicher Physiotherapie und/oder Manualtherapie noch einige Zeit weitergeführt wird, damit die erreichten Resultate beibehalten oder weiter verbessert werden können.

Fussreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt®

Was ist Fussreflexzonentherapie?

Die Reflexzonentherapie am Fuss (RZF) ist eine traditionsreiche und zugleich moderne Behandlungsmethode, die bei verschiedensten Erkrankungen angewendet werden kann. Auf der psychisch-emotionalen Ebene hilft sie dem Menschen, einen guten „Stand“ im Leben zu haben und wieder „auf die Füsse“ zu kommen. Als Ordnungs- und Regulationstherapie bekämpft sie nicht die Krankheit, sondern stärkt und harmonisiert die in jedem Menschen vorhandene Selbstheilungskraft und Vitalität.

Anwendungsmöglichkeiten

Wirkt auf körperlicher Ebene unterstützend und schmerzlindern bei:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Muskulären Verspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Erhöhter Infektanfälligkeit und Allergien
  • Blasen- und Nierenproblemen
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden und andere hormonelle Störungen
  • Schwangerschaft & Geburt
Wirkt auf psychischer Ebene stärkend und entspannend bei:

  • Stress & Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Angst & Nervosität
  • Konzentrationsproblemen
  • Trauer und depressive Verstimmungen
Wirkt ganzheitlich und zentrieren bei:

  • Wunsch nach Neuorientierung
  • Persönlichen Entwicklungsprozessen

Individuelles Patientencoaching

Der Therapieerfolg erhöht sich nachweislich, wenn der Patient auch ausserhalb der Behandlung etwas verändert. Wenn er z.B. eine bestimmte Eigenaktivität in seinem Alltag einbaut, vielleicht sogar Teile seines Lebensstils optimiert.

Auf dem Weg zu einer gewünschten Verhaltensänderung durchläuft ein Patient verschiedene Stadien, die mit unterschiedlichen Bedürfnissen des Patienten verknüpft sind. Daraus ergeben sich spezifische Anforderungen an die Therapie.

Aus Coaching wird Selbstbefähigung.

Kinesiotaping

Der japanische Chiropraktiker und Kinesiologe Dr. Kenzo Kase versuchte Ende der 70er Jahre, seine Therapie bei Verletzungen sowie bei akuten und chronischen Krankheiten zu optimieren. Aus diesem Grund experimentierte er als unterstützende Massnahme mit den bekannten Tapematerialien, die ihm aber nicht die gewünschten Möglichkeiten und Erfolge brachten.

Grundlagen seiner Überlegungen für ein neues Material und für neue Techniken waren die Haut und die Muskulatur. Die Haut stellte für ihn nicht nur die Begrenzung des Körpers dar, sondern er erkannte darin besonders die Funktion als unser grösstes Reflexorgan. In der Muskulatur dagegen sah er nicht nur die Fähigkeit, auf eine veränderte Umwelt zu reagieren, sondern auch die Möglichkeit der Unterstützung der körpereigenen Heilungs- und Regenerationsprozesse. Sein Ziel war es auch, dem Patienten „seine Hände mit nach Hause zu geben“.

Klassisches Taping

  • mechanische Stabilität und funktionelle Immobilisation zum Schutz der Gelenke und Muskulatur
  • volle Bewegungsfreiheit und Mikrozirkulation wird durch die Tape-materialien eingeschränkt
Kinesiotaping

  • positive sensorische Information
  • volle Bewegungsfreiheit von Haut, Gelenken und Muskulatur bleiben erhalten
  • körpereigenen Heilungsmechanismen ermöglichen/ zusätzlich aktivieren
  • Materialeigenschaften erzeugen keine Störung der Mikrozirkulation, sondern verbessern diese z. B. durch Convolutions (Wellenbildung der Haut)
  • Verursacht keine negativen sensiblen Belästigungen der haut

Ultraschall

Was ist Utraschall?

Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall.

Wirkung

Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen und thermischen Wirkung.

Anwendungsmöglichkeiten
Typische Indikationen sind Myalgien, chronische Muskel- oder Sehnenschmerzen, Hämatome, Frakturen oder Narben-/Gewebsverklebungen.

Personal Training 50+

Mein Angebot für das Personal Training 50+ richtet sich an alle Junggebliebenen ab Fünfzig. Ein ganzheitliches, auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Trainingsprogramm führt Sie schnell und wirksam zu einem sichtbaren Ergebnis.

Mein Vorgehen umfasst neben Bewegungs-Übungen in der Praxis auch Ernährungstipps sowie Anregungen für Sport zu Hause. Sie sind motiviert und schaffen so selbst die beste Grundlage für weitere Fortschritte.

Heimbehandlung

Nach Anfrage und Erstkontakt in der Praxis sind auch Heimbehandlungen möglich. Je nach Verordnung werden die Mehrkosten von der Krankenkasse getragen. Ansonsten ist der Zeitaufwand sowie die Wegpauschale privat zu begleichen.